Tinnitus

Der Fachbegriff Tinnitus bezeichnet die subjektive Wahrnehmung von Ohrgeräuschen, die sich z.B. als Pfeifen, Klingeln, Rauschen oder Brummen äußern.

Was bedeutet Tinnitus?

Tinnitus und auch ein Hörsturz kann oft als eine Art Alarmreaktion des Körpers infolge physischer oder psychischer Überlastung gedeutet werden.

Die Forschung geht davon aus, dass es sich bei der Wahrnehmung von Tinnitus um eine Fehlinterpretation des Gehirns aufgrund einer gestörten Funktion der akustischen Hörfilter handelt.

Wie entsteht Tinnitus?

Als mögliche Auslöser und Verstärker gelten

  • Permanenter psychischer Stress
  • Knalltrauma oder Lärmschädigung
  • Funktionelle Störungen der Halswirbelsäule
  • Kieferfehlstellungen und Zahnprobleme
  • Schädelhirntrauma
  • Stoffwechselerkrankungen
  • Otosklerose

Wie kann Tinnitus behandelt werden?

Tinnitus tritt häufig im Zusammenhang mit einer Schädigung des Innenohres und einer damit verbundenen Hörminderung auf. Eine Überprüfung der Hörfähigkeit in unserem Betrieb oder einem HNO-Facharzt gibt darüber Klarheit.

In vielen Fällen kann ein Ausgleich der Hörminderung mit einem geeigneten Hörsystem zu einer deutlichen Entspannung führen. Durch besseres Hören und mehr Informationen aus der Umwelt gerät dabei das eigene Tinnitusgeräusch deutlich in den Hintergrund. Zudem vermindert besseres Hören und Verstehen die Höranstrengung und sorgt so für weniger Stress im Alltag. Hörsysteme werden in der Regel von den Krankenkassen bezahlt oder bezuschusst.


Weitere Therapiemöglichkeiten

  • Tinnitus-Retraining-Therapie
    Hier handelt es sich um eine Therapieform, bei der eine veränderte Wahrnehmung und Bedeutung des Tinnitus im Vordergrund steht. Ziel dabei ist, den Tinnitus aus dem Bewusstsein zu verdrängen und die Aufmerksamkeit auf die Umwelt zu lenken. Dies geschieht meist in Verbindung mit Hörsystemen, Noisern oder Kombi-Hörsystemen mit zuschaltbaren Geräuschen und Klängen wie Meeresrauschen, Wasserplätschern oder anderen beruhigenden Naturgeräuschen.
  • Mentale Therapien
    Psychische Unterstützung bei der Bewältigung von nicht kompensiertem Tinnitus bietet z.B. das Mental-Code-Training® mit dem Ziel einer Ursachenerkennung und bewussten Veränderung der Bedeutung der Ohrgeräusche.
  • Physiotherapie
    Physio- oder ergotherapeutische Massnahmen können den physiologisch bedingten Tinnitus lindern. Dazu gehören manuelle Faszienbehandlung, Akupressur oder Akupunktur im Bereich der Halswirbelsäule und des Kiefergelenks sowie Übungen zur Verbesserung von Körperhaltung und Beweglichkeit.
  • Entspannungstherapien
    Entspannungs- und Achtsamkeitsübungen wie Yoga oder Meditation unter der Leitung von speziell ausgebildeten Trainern können helfen, Tinnitus in der Wahrnehmung zu schwächen.

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