Häufige Fragen zum Thema Hörgeräte

Kann ich Hörgeräte probetesten, bevor ich mich zum Kauf entschließe?

Ja – und das ist auch sehr sinnvoll! Erst ein Probetest mit unterschiedlichen Hörsystemen im normalen Höralltag zeigt, welche Unterschiede sich in Bezug auf Klang, Verständlichkeit, Bedienung oder Tragekomfort ergeben.

Während der Probephase kann sich zudem das Gehör und das Gehirn langsam an die neuen Höreindrücke gewöhnen. Eine Probezeit von mehreren Wochen mit unterschiedlichen Hörsystemen ist besonders sinnvoll bei stark hörentwöhnten Personen oder beim ersten Erwerb von Hörsystemen.

Batterie oder Akku – welche Vor- und Nachteile muss ich beachten?

Vorteile Batterien:

  • in sehr kleinen Im-Ohr-Hörsystemen einsetzbar
  • praktisch flächendeckend jederzeit verfügbar
  • batteriebetriebene Hörgeräte meist noch etwas günstiger

Nachteil Batterien:

  • Wenig umweltfreundlich, viel Müll
  • Problematisch bei Personen mit eingeschränkter Fingerfertigkeit oder Sehschwäche
  • Regelmäßiger Batteriekauf auf Dauer teuer
  • Teilweise sehr kurze Batterielaufzeit von nur wenigen Tagen

Vorteile Akku:

  • Kein Batteriefach, daher weniger Feuchtigkeitsschäden
  • Einfache Handhabung
  • Keine Folgekosten bis auf ggf. Akkuwechsel nach einigen Jahren
  • Umweltfreundlich, Müllvermeidung
  • Kurze Ladezeit, wenige Stunden, meist über Nacht

Nachteile Akku:

  • Regelmäßiges Laden sollte vorausgesetzt und eingehalten werden
  • Beim Kauf mit Ladegerät zunächst etwas teurer
  • Noch nicht in allen Geräteformen und Preisklassen verfügbar

Wie kann ich mein Hörvermögen am besten schützen?

  • Vermeiden von übermäßigem Dauerlärm und unnötigem Freizeitlärm
  • Vermeiden von lauten Knallgeräuschen wie Sylvesterkracher oder Schusslärm
  • Nutzung von Gehörschutz – am besten individuell angefertigte Lärmschutzstöpsel
  • Ausreichende Erholungszeit für die Ohren nach Lärmereignissen wie Konzerte o.ä.
  • Regelmäßige Hörtests bei dauerhafter Arbeit an Lärmarbeitsplätzen

Welche unterschiedlichen Arten von Hörgeräten gibt es?

Bezüglich der Trageart unterscheidet man zwischen Hinter-dem-Ohr-Hörgeräten (HdOs) und Im-Ohr-Hörgeräten (IdOs). Bei den HdOs unterscheidet man weiterhin zwischen Modellen, bei denen der Schall über einen Verbindungsschlauch ins Ohr geführt wird und Modellen, bei denen der Lautsprecher im Ohrkanal liegt und nur eine dünne, unscheinbare Kabelverbindung zwischen Hörgerät und Lautsprecher notwendig ist.
Bei IdOs unterscheidet man zwischen von außen praktisch unsichtbaren Hörsystemen (IICs), etwas größeren, aber dennoch unauffälligen Gehörgangsgeräten und Modellen, die teilweise gut sichtbar in der Ohrmuschel liegen.

Weiterhin unterscheidet man zwischen batteriebetriebenen- und Akku-Hörsystemen
Auch die technische Ausstattung, Anbindung an externe Geräte und Steuerung über Bluetooth ist sehr vielseitig und von den Ansprüchen und Wünschen des Trägers abhängig.

Was kostet ein Hörgerät und welchen Betrag erstattet meine Krankenkasse?

Ein Hörgerät kostet zwischen 700 und etwa 3000 Euro. Hörgeräte werden bei Vorlage einer ohrenärztlichen Verordnung bei gesetzlichen Krankenkassen mit etwa 700 Euro bezuschusst. Privat Versicherte erhalten i.d.R. einen Zuschuss von bis zu 1500 Euro.

Wie erkenne ich, dass mein Hörvermögen nachlässt?

Erste Anzeichen sind oft Partner oder Angehörige, die ein Nachlassen der Hörleistung im Gespräch bemerken. Auch ein laut eingestellter Fernseher deutet darauf hin.
Betroffene selbst hören in der Regel zunächst die höheren Frequenzen nicht mehr so gut, dadurch wirkt das Hörbild dumpfer und nicht mehr so klar. Auch das Verstehen in Gesellschaft oder lärmvoller Umgebung wird zunehmend anstrengender.

Ein unverbindlicher, kostenloser Hörtest beim Hörakustiker oder HNO-Arzt zeigt, ob eine Hörbeeinträchtigung vorhanden ist.

Wofür kann ich Bluetooth in modernen Hörsystemen benutzen?

Die Bluetooth-Funktechnologie verbindet Hörsysteme mit anderen Kommunikationsgeräten und dient zur Übertragung von Sprache oder zur Steuerung der Hörsysteme. Am häufigsten genutzt wird dabei die Verbindung zwischen Hörsystem und Smartphone. Sprachsignale wie zum Beispiel beim Telefonieren oder bei der Nutzung von Navigationssystemen werden dabei direkt in die Hörsysteme übertragen.

Gibt es tatsächlich unsichtbare Hörsysteme?

Kleinste Im-Ohr-Hörsysteme (IICs) werden tatsächlich so tief im Gehörgang getragen, dass sie von außen praktisch unsichtbar sind. An einem dünnen Nylonfaden können die Hörgeräte-Winzlinge aus dem Ohr herausgezogen werden.

Was versteht man unter InEar-Kopfhörern und für wen sind diese geeignet?

InEar-Kopfhörer sind Lautsprechersysteme, die in der Regel in der Ohrmuschel getragen werden. Sie bestehen aus bis zu 7 einzelnen Lautsprechern und werden über eine Kabelberbindung oder Bluetooth mit einer Schallquelle verbunden.

InEar-Systeme werden oft von Musikern benutzt, die dann einen perfekt abgemischten Sound in einer angemessenen Lautstärke hören können.

Auch Musikliebhaber können mit hochwertigen InEar-Systemen eine exzellente Musikübertragung für zuhause genießen.

Was hilft gegen Tinnitus / Ohrgeräusche?

Als nachweislich hilfreiche Unterstützung zur Linderung bei Tinnitus wird im Falle einer zugleich festgestellten Hörminderung die Anpassung von Hörsystemen empfohlen. Da nach unterschiedlichen Schätzungen bei bis zu 90% aller Tinnitus betroffenen auch eine messbare Hörminderung vorliegt, spielt der primäre Ausgleich der Hörminderung dabei eine zentrale Rolle.

Die durch ein Hörsystem kompensierte Hörminderung führt in vielen Fällen nicht nur zu einem besseren Hören und Verstehen, sondern drängt zudem den Tinnitus deutlich in den Hintergrund. Gleichzeitig sinkt in vielen Fällen durch das bessere Verstehen die tägliche Höranstrengung, was eine psychische und auch physische Entspannung mit sich bringt. Dies wiederum führt insgesamt zu einer geringeren, subjektiven Belastung durch den Tinnitus.

Als begleitende Möglichkeiten sind Entspannungstherapien wie Yoga, Meditation und weitere mentale Übungen und Trainingsformen eine gute Hilfe.

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